Die Conto

Ab 1912 wurde in Thalwil bei Zürich die Conto hergestellt. Die Maschine ist viel schwerer als die amerikanischen Scheibenaddierer vom Lightning-Typ, sie kann auch nicht subtrahieren. Dafür wird sie nicht mit einem Stift, sondern mit Fingern bedient. Wie die Patentschrift hervorhebt kann dies sehr schnell und blind erfolgen. Nach Eingabe einer Zahl kann diese in den unteren Fenstern noch einmal kontrolliert und ggf. mit erhöhtem Kraftaufwand korrigiert werden. Der sichelförmige Schieber am oberen Rand addiert dann die Eingabe zum Resultat (obere Fensterreihe). Gleichzeitig springen die Hebel durch Federkraft auf die Nullstellung zurück. Mit dem kugelförmigen Hebel links neben der Typenbezeichnung löscht man das Resultatwerk. Dies ist das größere Modell C.

Im kleineren Modell A gab es kein Eingaberegister. Die Hebelstellung diente hier gleichzeitig als Einstellkontrolle.

 

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