Sicher ist sicher...

Im Zuge des technologischen Wandels der 1970er Jahre stellte die Firma Sharp mehrere Modelle eines Taschenrechners mit angebautem Abakus vor - offenbar für Leute, die das Ergebnis des Taschenrechners mit dem Abakus nochmals überprüfen wollten oder die ein Backup-System für mögliche Batterieausfälle suchten.

Die deutsche Firma Faber-Castell, der die Umsätze mit Rechenstäben wegbrachen, versuchte sich auf ähnliche Weise im Taschenrechnermarkt zu etablieren. Die Modelle TR1 (Einstiegsmodell) und TR2 (mit zusätzlicher Klammertaste und Speicher) von Faber Castell waren Taschenrechner für die vier Grundrechenarten, die zur Berechnung von Wurzeln und Winkelfunktionen und Wurzeln, mit einem rückseitigen Rechenstab kombiniert wurden. Daneben gab es um 1975 den Faber-Castell TR3, bei dem offenbar die Winkelfunktionen und Logarithmen sowohl digital als auch analog berechnet werden konnten. Ob die Kombination außer für sehr entscheidungsschwache Rechner und Sicherheitsfanatiker (Batterieausfall) noch einen weiteren verborgenen Nutzwert hatte, entzieht sich meiner Kenntnis.

Rechenwerkzeug.de