Scheibenaddierer mit Übertragsautomatik

Im 20, Jahrhundert gelang auch bei Kleinaddiermaschinen, einen mechanischen Übertrag über mehrere Stellen hinweg zu realisieren. Ein Vorgänger der Lightning Adding Machine war The Calculator, der die etwa um 1901 das Licht des Weltmarktes erblickte. Hier waren bereits sieben Stellen gekoppelt mit Übertrag (im Notfall) über alle Stellen hinweg.

Die Möglichkeit, durch einfaches Rückwärtsdrehen zu subtrahieren, wie sie Schickard wohl schon um 1617 in seiner Maschine realisiert hatte, gab es bei allen diesen Maschinen noch nicht. Diese tauchte erst um 1920 mit Addometer und später mit der Dial-A-Matic wieder auf. Immerhin enthielten einige der Rechner ein Overlay zur Subtraktion. Eine der schnellsten und am besten verarbeiteten war die Maschine von Michel Baum, München, die auch eine Weile als Addiervorrichtung zusammen mit Rechenwalzen der Marke Loga erhältlich war. Hier war zur Eingabe jeder Ziffer nur maximal eine Halbdrehung erforderlich und es gab sogar mit eine ordentliche Eingabekontrolle.

 

 

   Hier die Innenansicht der Baum im Vergleich zu einer Lightning und einer Addometer aus den fünfziger Jahren:

 


 

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