Sprossenradmaschinen

Das Sprossenrad - ein Zahnrad, bei dem je nach Einstellung 0 bis 9 Zähne ausgefahren werden können, - geht auf den italienischen Astronomen und Mathematiker Giovanni Polenus (um 1700) zurück. Wirklich funktionierende Exemplare dieses Typs wurden aber erst am Ende des 19. Jahrhunderts unabhängig voneinander von dem Amerikaner Frank Baldwin und dem Schweden Willgodt T. Odhner konstruiert und in Großserie hergestellt. In Deutschland produzierte die Firma Grimme, Natalis & Co. die ersten Sprossenradmaschinen (Marke: Brunsviga) - aufgrund eines Lizenzabkommens mit Odhner. Nach dem Auslaufen der Patente wurde Sprossenradmaschinen von vielen Herstellern nachgebaut und abgewandelt. Seit 1932 gab es von Facit auch Sprossenradmaschinen mit Tastatur.  Die letzte Sprossenradmaschine, die Alpina, erschien 1961 auf dem Markt.


 
Thales Mod. C
Thaleswerk Rastatt
ab 1911
SN 7371
 
Vierspezies
9x8x13 Stellen
Umdrehungszählwerk mit Zehnerübertrag
geöffnete Thales

 
Facit T
Actiebolaget Facit
Åtvidaberg
Schweden
ab 1932
SN 16643

►G 19
Vierspezies
10x8x13 Stellen
verschiebbarer Sprossenradschlitten
Eingabe über spezielle Zehnertastatur
 

 
Brunsviga 13 RK 
Olympia Werke AG
Braunschweig,
ca. 1960
SN 34-102527
►G 6/43
Vierspezies
10x8x13 Stellen
Einstellkontrollwerk
Umdrehungszählwerk mit Zehnerübertrag
Rückübertragung Resultat -> Eingabe
Kurzanleitung  Variante
Anleitung zum Download (ZIP, ca. 2,5 MB)

 
Walther WSR 160
Walther Büromaschinen GmbH,
Niederstotzingen Wttbg. 
ab 1958
SN 181669
Preis 1967: 650 DM
►G 35/36
Vierspezies
10x8x16 Stellen
Einstellkontrollwerk
Umdrehungszählwerk mit Zehnerübertrag
Rückübertragung Resultat -> Eingabe
Schnittzeichnung 
Anleitung zum Download (ZIP, ca. 2 MB)
 

 
Facit CM 2-16
Facit Schweden
ab 1959
SN 1094668
Preis 1967: 695 DM


 
Vierspezies
11*9x16 Stellen
verschiebbarer Sprossenradschlitten
Rückübertragung
Zehnertastatur
Innenansicht